Archive für September 2009

Gott hat viele Namen

Da streitet man sich also vor Gericht, ob eine Moschee gebaut werden darf oder nicht. Ginge es um eine christliche Kirche,  wäre es wohl nicht so weit gekommen. Die hätte man einfach gebaut. Auch Kirchen stehen in Wohngebieten (wo sonst, abgesehen von Autobahnkirchen). Nun, ich bin Christ. Jedenfalls bezeichne ich mich gelegentlich so. Getauft in einer evangelischen Kirche, gehöre ich doch ehrenamtlich einem katholischen Arbeitskreis für ein Pfarrfest an. Ich kenne Menschen vieler Religionen. Ist es wichtig, ob der Name Gottes Gott, Jahwe, Jehova, Allah lautet. Ist es wichtig, ob ich Christ, Moslem, Jude, Buddhist, Hindu, Shinto, um nur einige zu nennen bin (einen interessanten Artikel über die Religionen findet ihr bei Wikipedia)? Wichtig ist, ich bin Mensch. Ich begrüsse es, dass die Moschee nun doch gebaut werden darf. Zeigt es doch, dass in diesem unserem Lande  schließlich Religionsfreiheit herrscht. Wie die Geschichte gezeigt hat, geschahen im Namen der christlichen Kirche, aber auch im Namen der anderen Religionen schreckliche Dinge, die Gott sicherlich so nicht gewollt hat.
Die Wege des Herrn sind unergründlich. (Römerbrief 11,33)

Euer (beim Schreiben dieses Artikels etwas nachdenklich gewordener)
Heinzemann

Emil und die Detektive

Also wer Emil ist, dürfte ja inzwischen klar sein. Wer aber sind die Detektive? Natürlich Juliane und ich! Wir versuchen täglich herauszufinden, um wieviel Emil gewachsen bzw. schwerer geworden ist. Anfangs war das ja einfach. Mittlerweile ist der Bursche 20 Wochen alt. Er ist bereits deutlich über 50cm hoch und wiegt über 21kg. In seiner Haut hat es ja noch jede Menge platz. Ich habe noch Hoffnung. Die Prognosen erhärten sich mit einer Schulterhöhe von 65-70cm und einem Kampfgewicht jenseits von 40kg. Ich habe noch Hoffnung. Und zwar hoffe ich, dass wir den Hund so weit kriegen, dass er nicht versucht uns hinter sich herzuzerren. Momentan ist das noch eher umgekehrt, sieht ziemlich bescheuert aus, wenn der Fifi sich auf den Hintern setzt und keinen Millimeter mehr weiter will. Da hilft nur noch tragen. Zumindest ein Stückchen weiter. Mehr ist nicht drin, sonst gehe ich irgendwann am Krückstock. Jetzt hat er einen Coach, der ihm beibringt, wie sich ein guter Hund zu benehmen hat. Ich habe noch Hoffnung. Wie sagt ein altes Sprichwort? Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Euer
Heinzemann

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